DEBORAH N. MAY

”Wenn du denkst, du schaffst es, dann schaffst du es.  Wenn du denkst, du schaffst es nicht, dann schaffst du es nicht.” (frei nach Henry Ford)

Am Anfang war der NaNoWriMo

Monatelang las ich immer wieder diesen ominösen Namen NaNoWriMo. Da ich zu der Zeit an meinem Erstwerk arbeitete, tat ich es als etwas für erfahrene Autoren ab und verdrängte den Gedanken daran so gut es ging. Je mehr ich aber darüber hörte oder las, desto klarer wurde es. Ich wollte daran teilnehmen. Zu verlieren gab es nichts. Ich wusste, es wird hart. Denn bis zum Start des ‘NaNo’ musste einiges fertig werden: - Den Erstentwurf meines Romans ‘Der letzte Bus nach Talmey’ - Das Buch einer Kollegin lektorieren - Den NaNo-Roman vorplotten All dies (nebst Privatleben und Arbeitsstelle) zu schaffen, erschien mir mehr als unrealistisch. Aber genau das hat mich angestachelt. Je näher der Tag rückte, desto mehr Druck. Erst am Vortag, dem 31. Oktober ‘17, meldete ich mich auf der NaNo-Seite an. (Kann ja nicht schaden, das heisst noch lange nicht, dass ich mitmachen muss.) Gedacht, getan. Am 1. November war es dann soweit; Der NaNo startete, in diesem Jahr zum ersten Mal mit meiner Beteiligung. Was dann geschah, überraschte mich: Bereits am 25. November hatte ich es schriftlich: Ich war ein NaNoWriMo-Winner! Und ich hatte meine neue Geschichte: GLAMBRAND (wahlweise “Glimmbrand”) Hier liest du, worum es geht: Damian ist jung und ein erfolgreicher, durchtrainierter Zirkusartist. Er ist zufrieden mit seinem Leben und dass er oft aneckt, fällt ihm selber gar nicht auf. Mit seiner Freundin verbindet ihn - ausser ihrem Beruf - eigentlich nichts. Ein ausgesetzter Hund scheint das Schicksal ihrer Beziehung entgültig zu besiegeln. Sie hasst Hunde. Plötzlich tritt jemand in sein Leben, der alles verändert. Das Dumme ist nur: Dieser jemand ist ein Mann und dazu noch talentierter, als er selbst. Stück für Stück bröckelt Damians heile Welt auseinander, bis ihm schliesslich nichts mehr bleibt, als eine unabwendbare Entscheidung.